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Proktologie

Ein Behandlungschwerpunkt der urologischen Praxis bildet schon immer die Proktologie, sowohl konservativ als auch chirurgisch.

Seit der Übernahme der Praxis führt Herr Dr. Evangelos Saliveros (als Facharzt für Chirurgie) die proktologische Spezialsprechstunde auf gewohnt hohem Standard weiter.

In der Proktologie kann meist mit einfachen Mitteln schnell Linderung erreicht werden.

Hinweis: Bei uns werden proktologische Behandlungen nach individueller Terminvereinbarung als Privatärztliche- oder Selbstzahler-Leistungen durchgeführt.

Wir möchten Ihnen im Folgenden einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen auf diesem Gebiet geben.

  • Hämorrhoiden Open or Close

    bestehen aus vergrößerten Gefäßpolstern am Übergang vom Dickdarm zum Analkanal, die den Feinverschluss für Winde und flüssigen Stuhl gewährleisten. Durch Druckerhöhung z.B. bei häufig hartem Stuhl oder nach Schwangerschaften, können sich diese Blutgefäßpolster vergrößern und dann Beschwerden auslösen.

    Blutungen, Druckgefühl, Stuhldrang, Schmieren, tastbare Vorwölbungen und schließlich Juckreiz sind die Folge. Je nach Größe und Ausdehnung der Hämorrhoiden wird eine entsprechende Behandlung festgelegt. Die Hämorrhoiden werden je nach Schweregrad in drei Gruppen eingeteilt.

  • Analvenenthrombosen Open or Close

    sind Blutgerinnsel die sich in den Blutgefäßen am Afterrand gebildet haben. Innerhalb weniger Stunden können hierdurch schmerzhafte, prall gefüllte Knoten auftreten. Als Ursache einer Analvenenthrombose wird meist körperliche Anstrengung, schweres Heben (Bauchpresse) und sowohl harter wie auch flüssiger Stuhl beschrieben. Eine Emboliegefahr wie bei den Beinvenenthrombosen besteht nicht, so dass man bei weniger schmerzhaften Befunden in der Regel die konservative Behandlung der operativen Behandlung vorzieht.

  • Analfissur Open or Close

    Dabei handelt es sich um einen Riss im Analkanal, oft als Folge eines zu harten Stuhls, wobei nahezu immer eine Entzündung einer Drüse im Analkanal vorausgegangen ist. Bei der typischen Analfissur kommt zu sehr starken brennenden Schmerzen während und auch nach dem Stuhlgang. Der Schließmuskel ist verkrampft und häufig sieht man frisches Blut auf der Stuhlsäule. Oft werden Analfissuren mit anderen ähnlichen Krankheitsbildern verwechselt. Die Behandlung erfolgt durch Dehnung des Analkanals mit Hilfe eines Analdehners und durchblutungssteigernden und schmerzstillenden Salben. In chronischen Fällen ist eine Operation der Analfissur erforderlich.

  • Analekzem Open or Close

    Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung der Afterregion, welche Jucken, Brennen, Nässen, Schmieren und Blut am Papier auslösen kann. Ursachen eines Analekzems können vergrößerte Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren, eine Schließmuskelschwäche, allergische Reaktionen, entzündliche Darmerkrankungen und ungenügende oder übertriebene Hygiene sein.

  • Der Periproktitische Abszess Open or Close

    ist eine Eiteransammlung im Analbereich mit Schwellung und immer stärker werdenden Schmerzen, teilweise auch mit Fieber und Krankheitsgefühl einhergehend. Ursache sind nahezu immer entzündliche Analdrüsen, deren natürlicher Abfluss in den Analkanal durch die entzündliche Schwellung verstopft ist. Eine baldmöglichste operative Behandlung ist angezeigt. Der periproktitische Abszess macht ähnliche Beschwerden wie die Analvenenthrombose und kann solch eine vortäuschen. Nur die gründliche proktologische Diagnostik (Proktoskopie) kann Klarheit bringen.

  • Feigwarzen Open or Close

    auch spitze Condylome genannt, sind kleine knötchenartige Geschwülste im Anal- und auch Genitalbereich. Sie werden durch Viren (Papilloma Viren) hervorgerufen und häufig durch Geschlechtsverkehr übertragen. Wenn der Arzt Feigwarzen feststellt, dann sollte immer auch der Partner oder die Partnerin mituntersucht und ggf. mitbehandelt werden.

    Einzelne Feigwarzen können lokal behandelt werden. Feigwarzenrasen (das sind Gebiete die von Feigwarzen übersät sind) und größere Condylomgeschwülste müssen operativ entfernt werden, da sie in seltenen Fällen auch bösartig werden können.

  • Dickdarmkrebs Open or Close

    ist eine bösartige Tumorerkrankung im Dickdarm. Als Vorstufe werden Dickdarmpolypen angesehen. Daher ist es wichtig entsprechende Vorsorgeuntersuchungen (Coloskopien) durchführen zu lassen.

    Als mögliche Begleitzeichen können Blutbeimengungen im Stuhl und Schleimabgang, Druckgefühl im Enddarm und Wechsel der Stuhlgewohnheiten auftreten.

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